Mein Freund der Thilo…

… ich „kenne“  Dich nun schon seit vier Jahren. Du bist ein waschechter Berliner u. Du bist mir direkt durch Deine offene u. direkte Art aufgefallen.

Unter den Politikern bist  Du wirklich eine große Ausnahme –  Du redest Tacheles u. sagst nicht Dinge, die die  Leute hören wollen. Kurz: Du nennst Tatsachen beim Namen!

Deine letzen verbalen „Entgleisungen“  haben Dich mittlerweile bundesweit bekannt gemacht u. ich bedauere umso mehr, dass Du der Politik den Rücken gekehrt hast. Vielleicht hätte Deine offene Art u. die derzeit breite Zustimmung zu Deinen Kommentaren dazu geführt, dass andere Politiker endlich auch Klartext reden würden anstelle populistischer Reden zu halten.

Tatsache ist auch, dass Du gerne provozierst.  Aber auch wenn Deine Aussagen hart formuliert sind: Im Kern hast Du Recht u Du sprichst mit Deinen Äußerungen vielen aus dem Herzen!

Mach weiter so, lass Dich nicht verbiegen u. gehe bitte, bitte in die Politik zurück!!! Schließlich kannst Du, im Gegensatz vieler Deiner Ex-Kollegen nicht nur „schön“ reden sondern auch wirklich gut Politik betreiben. Du hast das erreicht, was keiner erreicht hat: Berlin hat im Jahr 2007 einen Haushaltsüberschuss erzielt! Deshalb ist in meinen Augen Dein Spitzname „Sparsenator“  keine Beleidigung für Dich sondern ein echtes Kompliment!

Dein Kim

Auch wenn Deine Kommentare einen falschen Eindruck erwecken wenn sie zusammenhanglos zitiert werden, hier mein persönliches Best-Of:

  1. 1. “Nirgendwo schlurfen so viele Menschen in Trainingsanzügen durch die Straßen wie in Berlin.” (2002)
  2. 2. “Der Haushalt ist objektiv verfassungsfeindlich.” (2002 über den Berliner Etat)
  3. 3. “Es wird ja so getan, als ob der Senat die Kinder ins Konzentrationslager schicken wollte.” (2002 zur Debatte über höhere Kita-Gebühren)
  4. 4. “Das vereinte Land Berlin-Brandenburg ist natürlich immer eine Stadt Berlin mit angeschlossener landwirtschaftlicher Fläche.” (2005 zur geplanten Länderfusion)
  5. 5. “Lassen Sie mich mal so sagen: Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben nicht mehr im Jahr 1945, sondern wir leben im Jahr 1947.” (2006 zur Berliner Finanzlage)
  6. 6. “Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darin legen, Arbeit zu finden.” (2007 zu dem Thema  finanzielle Unterstützung für ehrenamtlich Tätige – insbesondere Hartz IV-Empfänger)
  7. 7. Bayerische Schüler ohne Abschluss können mehr als unsere in Berlin mit Abschluss” (2008)
  8. 8. “Tempelhof ist kein Filetstück. Und wenn, dann schauen da schon die Maden raus.” (2008 zum geplanten Verkauf des Flughafen-Geländes Tempelhof)
  9. 9. Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht. “ (2008 zur geforderten Erhöhung der Essensrationen von Hartz-IV-Empfängern)
  10. 10. “Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.” (2009)


One Response to “Mein Freund der Thilo…”

  1.   » Also was denkt sich eigentlich? Kims Block Says:

    [...] Verlierertyp! Mach weiter so!! Nur lauf mir hinterher ja nicht Amok, OK!? Und lies vielleicht mal meinen Blog bzgl. meines Freundes Thilo Sarrazin. Leute wie Du sind damit [...]

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